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Adoption

Fragen zum Familienrecht Kind

Fragen zum Familienrecht Kind? In der heutigen Zeit sind Patchwork-Familien keine Seltenheit. Immer hĂ€ufiger kommt es hier vor, dass die PĂ€rchen sich dazu entscheiden, nun „endlich eine richtige Familie“ zu werden und die Kinder des anderen zu adoptieren. Doch funktioniert das ĂŒberhaupt so einfach?

Wie so oft spielt hier nicht nur die Liebe zu einem Menschen, sondern auch der Faktor „BĂŒrokratie“ eine tragende Rolle.

Unter anderem ist beispielsweise wichtig, dass der leibliche Vater oder die leibliche Mutter nicht durch den Vorgang der Adoption benachteiligt wird. Auch von rechtlicher Seite her gilt es, einiges zu beachten. Unter anderem mĂŒssen hier
:

  • das Jugendamt
  • das polizeiliche FĂŒhrungszeugnis des Antragstellers
  • die persönlichen VerhĂ€ltnisse zwischen dem Kind und dem Adoptionswilligen

berĂŒcksichtigt werden. Besonders wichtig: mit der Adoption verliert das vom Rest der Familie getrenntlebende Elternteil – also der leibliche Vater oder die leibliche Mutter – natĂŒrlich nicht seine/ ihre Rechte! Er/ sie wird stattdessen im Normalfall aktiv in den Adoptionsvorgang mit eingebunden und muss dem Procedere auch dann zustimmen, wenn er „nur“ Unterhalt zahlt und ansonsten keine Bindung zum Kind hat.

  • EHE FÜR ALLE

Adoption und Fragen zum Familienrecht Kind : An so gut wie niemandem, der sich fĂŒr das aktuelle Zeitgeschehen interessiert, ging es vorbei: die Ehe fĂŒr alle ist beschlossene Sache! Ab dem 01. Oktober 2017 ist es auch gleichgeschlechtlichen Paaren möglich, in Deutschland offiziell und gleichberechtigt zu heiraten. Die Homo-Ehe ist damit dem klassischen Modell gleichgestellt.

Der neue Satz des Paragrafen 1353 „Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen.“ hat jedoch auch Auswirkungen auf die Regelungen zur Adoption.

Ab dem Stichtag im Herbst ist es nun auch möglich, GEMEINSAM mit dem gleichgeschlechtlichen Mann bzw. der Frau Kinder zu adoptieren. Besonders interessant: das Adoptionsrecht selbst wird hierzu nicht geĂ€ndert. Da Schwule und Lesben nun als „Ehepaar“ mit allen Rechten und Pflichten gelten, ist eine weitere GesetzesĂ€nderung unnötig. Trotz (oder auch gerade aufgrund) der Neuerungen stehen immer noch viele Fragen zu AntrĂ€gen und Grundvoraussetzungen im Raum.

Gerne beraten wir Sie mit Hinblick auf alles, was Sie zu Ihren neu gewonnenen Rechten mit Hinblick auf eine VergrĂ¶ĂŸerung Ihrer Familie beachten mĂŒssen.

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Viele Psychologen sind sich einig: eines der schlimmsten Szenarien, die sich im Leben eines Kindes ereignen können, ist der Sorgerechtsstreit. Verwandte Themen, die in diesem Zusammenhang zwischen den Parteien auch immer wieder zur Ansprache kommen sind unter anderem
:

  • die Unterhaltspflicht
  • der Antrag auf das alleinige Sorgerecht
  • die Einigung auf Besuchszeiten und Umgang
  • die Sorge, dass es dem Kind beim Ex-Partner unter UmstĂ€nden nicht gut gehen könnte.

Nicht nur verheiratete Paare streiten sich in Deutschlands Kanzleien um das Sorgerecht. Auch unverheiratete Paare sind betroffen. Eine verlĂ€ssliche Sorgerecht Regelung soll sicherstellen, dass alle Entscheidungen dem Kindswohl dienen. Hier kommt es oft in den Bereichen „Erziehungsstil“ oder „Gesundheitsvorsorge“ zu Konflikten.

Wir beraten Sie gern im Hinblick auf allgemeine Fragen, jedoch auch im Zusammenhang mit besonders individuellen Situationen, beispielsweise dann, wenn Sie nach einer Scheidung das alleinige Sorgerecht beantragen wollen. Um letztgenannten Schritt durchfĂŒhren zu können, mĂŒssen laut Gesetz wichtige GrĂŒnde vorliegen. Gemeinsam mit Ihnen ĂŒberprĂŒfen wir gern Ihre Ausgangssituation und beraten Sie kompetent unter BerĂŒcksichtigung aller Möglichkeiten und selbstverstĂ€ndlich zum Wohle Ihres Kindes.

Ferien sind eine kostbare Zeit. Daher kommt es hier immer wieder zu Streitigkeiten zwischen getrenntlebenden Paaren darĂŒber, wo das Kind die „schönsten Wochen des Jahres“ verbringt. Laut BVG besteht seitens des Umgangsberechtigten ein Anspruch auf gemeinsame Zeit in den Ferien mit seinem Kind.
Die Regelungen, die vereinbart werden, sind individuell und werden im Idealfall von den Eltern festgelegt. Meist ist eine 50:50-Teilung die Regel.
Dennoch steht selbstverstĂ€ndlich auch hier immer das Wohl des Kindes im Vordergrund. Wie dieses am besten gewĂ€hrleistet werden kann, entscheidet immer der individuelle Einzelfall. Unter anderem mĂŒssen hier auch das Alter des Kindes und die Entfernung der Wohnorte von Mama und Papa begutachtet werden. Kleineren Kindern sollte hier beispielsweise nicht allzu viel Stress durch lange Fahrten zugemutet werden.
Je nach Entfernung bietet sich hier unter UmstĂ€nden auch ein jĂ€hrlicher Aufenthaltswechsel an, so dass das Kind die Weihnachtsferien beispielsweise bei Mama in Preetz, die Osterferien komplett bei Papa in Plön verbringt. Im darauffolgenden Jahr kann dann gewechselt werden. Entscheidend fĂŒr die ideale Lösung können hier auch die Arbeitszeiten der Elternteile sein. haben Sie Fragen zu Familienrecht Kind? Unsere Kanzlei steht fĂŒr Ihre Fragen offen.

Das Team - Kanzlei Jensen

Ihr Familienrecht Kind ist uns wichtig: Das Team der Kanzlei Jensen. Wir sind fĂŒr Sie da!.

  • Freya Jensen

    FachanwĂ€ltin fĂŒr Familienrecht

  • Sabine von der Beeck

    FamilienrechtsanwÀltin

  • Christine Hahn

    Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte

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